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Hochschulpolitischen Konferenz 2018 – vhw m-v ist dabei

Die nächste Hochschulpolitische Konferenz wird voraussichtlich am 30. November 2018 in Wismar an der Hochschule Wismar stattfinden. Es wird spannend! An diesem Tag wird insbesondere zum Thema „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ diskutiert. Auf Einladung des Bildungsministeriums haben die Vertreter der involvierten Verbände am 21.03.2018 in Schwerin wichtige gemeinsame Entscheidungen zum Inhalt und der Form dieser Veranstaltung getroffen. Prof. Dr. Manfred Krüger vertrat den vhw. Er steuerte u. a. inhaltliche Impulse für diese Konferenz bei. Den Termin sollte man sich notieren.

Besoldungsanpassung in Mecklenburg-Vorpommern

Wie der dbb m-v informierte, hat der Landtag des Landes Mecklenburg-Vorpommern am 24.01.2018 ein umfassendes Gesetzespaket1 zur Besoldungsanpassung für Beamte und Versorgungsempfänger des Landes und der Kommunen Mecklenburg-Vorpommerns beschlossen.

Nun soll das Experimentieren zulasten der Beamtenschaft endlich der Vergangenheit angehören. Sowohl in der Höhe als auch hinsichtlich des Zeitrahmens sind ab 2019 eigenständige Linearanpassungen vorgesehen. Die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung von Tarifergebnissen auf die Beamten und Versorgungsempfänger bis zum Jahr 2022 scheint gesichert. „Darüber hinaus wird eine langjährige dbb Forderung erfüllt, indem die bislang eingefrorene Jahressonderzahlung künftig den linearen Erhöhungen angepasst wird“, so der Landesvorsitzende des dbb m-v Dietmar Knecht.

Eingruppierung der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern korrigiert

Seit wenigen Wochen werden die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Lehre, die keinen universitären Diplom- oder Master-Abschluss aber ein FH-Diplom erworben haben, in die Entgeltgruppe E 11 eingruppiert. Bisher wurde diese Kolleginnen und Kollegen die Entgeltgruppe E 9 zugeordnet.

Die Problematik geht u. a. auf die Tatsache zurück, dass mit dem seit 2011 gültigen Landeshochschulgesetz (LHG M-V) alle wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie die Lehrkräfte für besondere Aufgaben (LfbA) in einer einheitlichen Kategorie „wissenschaftlicher Mitarbeiter“ zusammengefasst wurden.

Die den an den Fachhochschulen tätigen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einem Master-Abschluss wurden in den Jahren 2015 und 2016 nicht zuletzt auf Druck des vhw m-v von der Entgeltgruppe E 11 in die Gruppe E13 befördert. Damit stehen sie ihren Kolleginnen und Kollegen der Universitäten gleich. Eine jahrelange Ungleichbehandlung wurde endlich korrigiert.

Wie sich zeigte, wurde die Aktualität der Eingruppierung der entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Diplom-FH-Abschluss an den Hochschulen des Landes nicht überprüft. Sie blieben weiter in der alten Entgelt-gruppe E 9. Der Abstand zwischen der Betreffenden mit Master- und denen ohne bzw. mit einem Diplom-FH-Abschluss wurde zu groß. Der vhw hat sowohl das Bildungsministerium als auch die dbb-Landesvertretung 2017 auf diese Verwerfung aufmerksam gemacht und eine entsprechende Korrektur eingefordert. Alle Seiten waren sich in der Sache einig: Es muss korrigiert werden!

Nun hat die Mitgliederversammlung der TdL dem Antrag des Landes zugestimmt. Die betroffenen Lehrkräfte für besondere Aufgaben mit FH-Abschluss (nun wissenschaftliche Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Lehre) können in die Entgeltgruppe E 11 eingruppiert werden. Selbst mit dem Finanzministerium wurde Einvernehmen erzielt. Vorbehaltlich der Zustimmung des Landtages und der Zuweisung der Stellenwertigkeit kann nun die Umsetzung erfolgen. Unsere Arbeit trägt Früchte.