Aktuelles

Vertreter des vhw-Landesvorstands zu Gast bei Ministerin Hesse

Ministerin Hesse,Professor Krüger und Frau Plath (v. l. n. r.)
Der vhw-Landesvorstand war und ist an einem regelmäßigen Dialog mit der für den Bildungs- und Wissenschaftsbereich zuständigen Ministerin Hesse interessiert. Am 20.02.2019 waren der vhw-Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger und seine Stellvertreterin Ilona Plath wieder zu Gast im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

An der offenen und konstruktiven Gesprächsrunde nahmen von Seiten des Ministeriums neben Ministerin Birgit Hesse auch Ihre Mitarbeiterin Ute Glißmann und der Leiter des Büros der Ministerin Christian Nestler aktiv teil.

Nach der freundlichen Begrüßung berichtete Ministerin Hesse über Aktivitäten und Ereignisse, die im Zusammenhang mit den vorab gemeinsam abgestimmten Gesprächsschwerpunkten standen. Prof. Krüger bekräftigte, dass der vhw m-v insbesondere für die Gestaltung guter Rahmenbedingungen im Hochschul- und Wissenschaftsbereich eintritt. Die Ministerin berichtete daraufhin von der Klausurtagung mit den Hochschulen des Jahre 2018 und von einer im Mai 2019 in Berlin geplanten Veranstaltung, auf der die Hochschulen des Landes ihre herausragenden Leistungen präsentieren können. Mecklenburg-Vorpommern hat eben mehr zu bieten als Strand und Fischbrötchen, darin waren und sind sich beide Seiten einig.

Die Überwindung der sachgrundlosen Befristung und die weitere Entfristung im Hochschulbereich wurden diskutiert. Angesichts der zunehmenden Fachkräfteproblematik sind sich sowohl der vhw m-v als auch das MBWK M-V einig. Hier wird das Ministerium die Autonomie und Flexibilität der Hochschulen in M-V weiter stärken. Im bereits bestehenden Entwurf der LHG Novelle wird die Nachwuchsgewinnung- und Förderung im Hochschulbereich fest verankert. Daueraufgaben sollten nach Auffassung des vhw m-v durch Dauerstellen und nicht durch Projektstellen besetzt werden. Die Hochschulen werden nach Aussage von Ministerin Hesse voraussichtlich einen Gesamtpersonaletat erhalten und können dann selbst entscheiden, welche Stellen einrichten werden.

Der vhw-Landesvorsitzende sprach anschließend die Eingruppierung von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insbesondere des Studienkollegs in Wismar an. Sie qualifizieren ausländische Studieninteressierte sprachlich und fachlich für ein Studium in Deutschland. Diese Befähigung wird durch die so genannte Feststellungsprüfung nachgewiesen. Die Erarbeitung und Durchführung der Prüfung liegt in den Händen der Lehrenden. Sie besitzen Master-Abschlüsse oder sind sogar promoviert. Ihre Tätigkeit kann mit der von Gymnasiallehrern verglichen werden, doch werden sie nur nach der Entgeltgruppe E11 statt E13 bezahlt. Offensichtlich war dieser Umstand der Ministerin noch nicht bekannt; sie sagte zu, sich der Lösung des Problems anzunehmen.

Zu den weiteren Gesprächsinhalten gehörten motivierende Elemente in der W-Besoldung bei begrenzten Ressourcen (Vergaberahmen), der Stand der Novellierung des Landeshochschulgesetzes und die z. T. hohen Publikationskosten für wissenschaftliche Veröffentlichungen.

Die Zuschüsse für Publikationskosten von Wissenschaftlern sollten nach Auffassung des vhw m-v geprüft und ggf. erhöht werden. Der Landesvorsitzende wies darauf hin, dass einerseits in der Regel vierstelle Beträge für die Publikation wissenschaftlicher Leistungen durch die Betreffenden zu entrichten sind und die Einrichtungen der Hochschulen andererseits teure Abonnements kaufen müssen, um die Veröffentlichungen auch lesen zu können. Zwar gibt es Fördermöglichkeiten, doch reichen die auf 2000 € begrenzten Zuschüsse in einigen Fachdisziplinen (z. B. Biologie) nicht aus. Der vhw m-v bat die Ministerin um Prüfung von Möglichkeiten zu Lösung des Problems.

Sehr schnell verging die Zeit. Der Landesvorstand bedankte sich für das interessante Gespräch, verabschiedete sich und bat um ein Erinnerungsfoto, was die Ministerin spontan gewährte.

Weihnachtsfeier am Alten Hafen in Wismar

Eingang Restaurant Pier 10 Der vhw-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern kann auf ein gutes und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Das wurde auch am 5.12.2018 deutlich.

So viele Mitglieder wie noch nie folgten der Einladung des Landesvorsitzenden Prof. Dr. Manfred Krüger in das Wismarer Restaurant „Pier 10“. In seiner kurzen Begrüßungsrede ging er auf das Jahr 2018 aus der Sicht des vhw m-v und einige bevorstehende Aktivitäten ein. Mit der anschließenden Eröffnung des Buffets folgte der gemütliche Teil des gemeinsamen Treffens.

Inzwischen sind die Weihnachtsfeiern zu einer guten Tradition geworden. Sie ermöglichen den freien Gedankenaustausch und unterstützen so das Erreichen der gemeinsamen Ziele.

Fünfte Hochschulpolitische Konferenz in Wismar

Am Freitag, dem 30. November 2018, fand die Fünfte Hochschulpolitische Konferenz im Wismarer Zeughaus unter Federführung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V und aktiver Mitwirkung von DHV, hlb, verd.di , GEW und vhw statt.

Der Rektor der Hochschule Wismar Prof. Dr. Bodo Wiegand-Hoffmeister begrüßte die Anwesenden und ging dabei auch auf den Zusammenhang von Zeughaus und Hochschule ein. Bildungsministerin Birgit Hesse führte mit Ihrem Vortrag in die Thematik „Lehren und lernen in der digitalen Welt“ ein. Den anschießenden und sehr erfrischenden Impulsvortrag „Vorlesen im Hörsaal – im digitalen Zeitalter?“ hielt Prof. Dr. Alke Martens von der Universität Rostock.

Im Anschluss an die Mittagspause bildeten sich unter Leitung der Moderatorin Kathrin Krüger-Borgwardt (Auxicon UG) sechs Arbeitsgruppen. Im Rahmen des „World Café“ diskutierten die Arbeitsgruppen verschiedene Perspektiven der Digitalisierung für den Hochschulbereich. Hierzu zählten die Perspektive der Lehrenden, der Studierenden, der Hochschulleitung, der Politik, der Wirtschaft und der Gewerkschaft. Prof. Dr. Manfred Krüger (vhw) moderierte den Runden Tisch, der sich mit der Perspektive der Lehrenden auseinandersetzte. Im Ergebnis entstanden Flip-Charts mit den erarbeiteten Thesen zu den jeweiligen Perspektiven.

Abgerundet wurde die Konferenz von einer Podiumsdiskussion. Mehr darüber finden Sie hier.

Dietmar Knecht und Manfred Krüger sprechen mit Staatssekretär Schröder

Ute Glißmann, Sebastian Schöder,
	Manfred Krüger und Dietmar Knecht am Tisch Auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen der Landeregierung Mecklenburg-Vorpommerns und den Spitzenorganisationen der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes vom 22. September 1999 trafen sich am 27. August 2018 Staatssekretär Sebastian Schröder aus dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit dem Vorsitzenden des dbb m-v Dietmar Knecht sowie dem Vorsitzenden des Verbands Hochschule und Wissenschaft (vhw m-v) Prof. Dr. Manfred Krüger zu einem Gespräch über weitere Vorhaben. Entsprechend der seinerzeit noch von Innenminister Gottfried Timm und dem jetzigen dbb Ehrenvorsitzenden Hermann Warner unterzeichneten Vereinbarung wurde ein gemeinsamer regelmäßiger Austausch auf der Fachebene vereinbart. Der dbb Landesvorsitzende als auch der vhw Landesvorsitzende sind sehr erfreut, dass diese Empfehlung vom Bildungsministerium zu beiderseitigem Nutzen gepflegt wird.

Vertreterversammlung 2018 in Greifswald

Teilnehmer vor der Bibilothek Die Vertreterversammlung des vhw m-v fand am Nachmittag des 08. Mai 2018 in Greifswald statt. Unter Leitung des Landesvorsitzenden Prof. Dr. Manfred Krüger trafen sich die Teilnehmenden in der Universitätsbibliothek. Er berichtete über die für den Verband relevanten Aktivtäten und Ereignisse. Die Schatzmeisterin Kerstin Dankwardt schloss sich mit dem Haushaltsbericht an und verlas der Bericht der Kassenprüferinnen. Die Vertreterversammlung entlastete anschließend den Vorstand ohne Gegenstimmen.

Besichtigung der Labore Prof. Dr. Sixten Bussemer beteiligte sich nicht nur an der offiziellen Sitzung sondern führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einer kleinen Campustour in seine Labore der Geografie. Diese Besichtigung war besonders deswegen so interessant, weil die übrigen Mitglieder sonst selten einen so tiefen Einblick in fremde Fachgebiete erhalten. Der vhw m-v dankt Prof. Bussemer und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren gezeigtes Engagement.